Circular Economy 4.0 - Szenariostudie Band V

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Die Digitalisierung bietet große Chancen für eine schnellere und weitergehende Umsetzung der Kreislaufwirtschaft - nicht nur für das Recycling, sondern auch für die Vorstufen Reduce, Repair, Reuse und Remanufacturing: Maschinen- und Anlagenbauer sind Lösungsanbieter und Betroffene gleichermaßen. Unsere Szenariostudie zeigt Entwicklungsmöglichkeiten für 2030 und darüber hinaus. :: Für Mitglieder

Zukunftsbilder für den Maschinen- und Anlagenbau | Band 5

Die Kreislaufwirtschaft, abgeschaut von den Stoffströmen in der Natur, bietet ein großes Potenzial nicht nur für Ökologie, sondern auch für größere Wirtschaftlichkeit. Kernidee ist, den Wert von Produkten, Materialien und Ressourcen so lange wie möglich zu erhalten und die Entstehung von Abfällen zu minimieren. Sie beschäftigt derzeit nahezu alle Branchen und Industriezweige, aber auch zahlreiche Bereiche der Politik. Die heutige Abfall- und Recyclingwirtschaft gilt als weltweit führend, hat aber nach einer umfassenden Umstellung auf eine Circular Economy ggf. völlig andere Aufgaben und Beteiligte als bisher. Aber auch alle anderen produzierenden Unternehmen haben ein verändertes Verständnis des eigenen Geschäftsmodells, z.B. bezüglich der Versorgung mit Rohstoffen und Material. Somit ist Circular Economy zu einem Megatrend geworden, der den Maschinenbau in seiner ganzen Breite beeinflusst.

Circular Economy 4.0
Dabei liegen die Vorteile der Digitalisierung der Hand: Insbesondere im Recycling bringen die heterogenen, örtlich verteilten und unregelmäßig anfallende Ströme von Sekundärmaterialien zahlreiche Herausforderungen mit sich. Diesen kann durch entsprechende Datenerhebung, den schnellen Austausch und die generelle Verfügbarkeit von Daten begegnet werden. Aber auch bei der Bestrebung den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern, kann die schnelle und omnipräsente Verfügbarkeit von Information große Effizienzvorteile mit sich bringen. Die Parallelen zu Industrie 4.0-Ansätzen und deren Erfolge in der Produktionstechnik, Automatisierung und Logistikauf sind groß. Daher birgt die Digitalisierung großes Potenzial die Kreislaufwirtschaft umfassend zu etablieren.

Zukünfte statt Prognosen
Ziel von VDMA Future Business ist es, unsere Industrie auf den Wandel vorzubereiten, der sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten abzeichnet. Zusammen mit Experten aus Forschung, Maschinenbau und den Kundenbranchen haben wir in einer Workshopreihe herausgearbeitet, was „Circular Economy 4.0" für den Maschinen- und Anlagenbau bedeutet. Wir haben wieder das bewährte Werkzeug der Szenarioentwicklung eingesetzt – keine Prognosen, sondern Zukunftsbilder, die mögliche Entwicklungen 2030 zuspitzen: Folgende in sich konsistente, alternative Szenarien wurden herausgearbeitet: "Ökonomie und Ökologie Hand in Hand", "Staatliche Impulse", "Gesellschaft macht Druck" und "Dinosaurier-Denken". Wir geben Handlungsempfehlungen für Industrie, Forschung und Politik. Mit einer Einführung des Wuppertal Instituts für klima, Umwelt Energie und einer umfangreichen Sammlung weiterführender Literatur für die vertiefende Arbeit.

Circular Economy 4.0 ist das fünfte weitreichende Trendthema, das wir im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI umfassend bearbeitet haben. Die Studie baut auf die Ergebnisse der Studie "Zukunftswerkstoffe 2030" auf und wurde auf dem 5. VDMA Future Business Summit veröffentlicht.

Download der 40-seitigen Vollversion exklusiv für VDMA-Mitglieder.

Auf Anfrage können Mitglieder gerne ein gedrucktes Exemplar erhalten.
Bitte kurze E-Mail an Sabine Egerer.

 

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