Trendradar für den Maschinen- und Anlagenbau

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Die 360-Grad-Sicht: Trends und Disruptionen, die für den Maschinen- und Anlagenbau in den nächsten Jahren und Jahrzehnten relevant werden können, übersichtlich aufbereitet als Trendkarten zum Download. Aktualisierte Auflage 2019. :: Für Mitglieder

Der Maschinenbau ist eine innovationsgetriebene Industrie, die stets aktuelle Trends aufgreift und dadurch dem Wettbewerb immer eine Nasenlänge voraus ist. Während Firmen die Entwicklung von Technik und Märkten in ihren eigenen Segmenten für die nächsten 2-5 Jahre noch gut überblicken, sind Megatrends wie Digitalisierung und Klimawandel nur schwer erfassbar.

VDMA als Think Tank
Die tägliche Informationsflut zu neuen Trends lässt sich vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen kaum systematisch nach der Relevanz für das eigene Geschäft abklopfen, sei es Chance oder Bedrohung. Das betrifft nicht nur neue Technologien, sondern auch den Wandel in Gesellschaft, Ökonomie, Ökologie oder Politik. Der deutsche Maschinenbau ist zudem global aktiv und damit müssen wir Trends weltweit auf dem Radar haben – nicht nur auf die nächsten Jahre, sondern Jahrzehnte. Der VDMA gibt den Mitgliedern mit dem Trendradar für den Maschinen- und Anlagenbau ein Werkzeug an die Hand, um Trendscouting und Foresight systematisch und strukturiert anzugehen.

Trendradar 2030 - die 360-Grad-Sicht
Unser Trendradar bietet eine Trendübersicht für alle Cluster des Maschinen- und Anlagenbaus, eine schnell erfassbare „Helicopter View“ für Entscheider in unserer Industrie. Dieser Trendradar entstand in Zusammenarbeit von VDMA Future Business und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und wurde erstmals 2016 veröffentlicht und liegt nun in einer aktualisierten Version vor. Eine Longlist von 160 Trends mit Relevanz für den Maschinen- und Anlagenbau erlaubt eine umfangreiche Übersicht und eine wohlstrukturierte Kategorisierung. In Workshops mit Firmen, VDMA-Experten und Forschern wurden Themen und Trendcluster diskutiert und priorisiert und mit Trendkarten weiter aufbereitet.

Trendkarten - das Wesentliche schnell erfassen
Die Trendkarten sollen es Ihnen ermöglichen, schnell zu entscheiden, ob und wann ein Trend für Sie relevant ist, ob sich Ihre Kunden dafür interessieren und wie sich möglicherweise neue Geschäftsmodelle für Sie ergeben. Die Trendkarten sind folgendermaßen aufgebaut:

  • Kurzbeschreibung des Trends
  • Fakten zu Marktdurchdringung und Anwendung bisher, Quellen für die weitere Vertiefung
  • Relevanz für den Maschinen- und Anlagenbau mit Zeithorizont für die Einführung
  • Kundenbranchen des Maschinen- und Anlagenbaus, die vom Trend betroffen sein könnten
  • Einordnung Gesellschaft, Technik, Wirtschaft, Ökologie und Politik („STEEP“)
  • Zeithorizont unter fünf bis über 10 Jahre

Außerdem werden die Trends kategorisiert: Zum einen haben wir eine graphische Einordnung in Zeithorizont und technische vs. nicht-technische Trends mit Mischformen vorgenommen. Darüberhinaus stellen wir die Trends der Longlist und ausgewählte Trendkarten in Zusammenhang mit gängigen Megatrends, Startup-Aktivitäten und den tiefergehenden Szenario-Studien.

Der Trendradar ist ein "lebendes Dokument" und wird regelmäßig aktualisiert - wir arbeiten mit unserer Task Force Future Business, mit Firmen und Forschern weiter daran.  Neue Trendkarten werden nach und nach zugefügt. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen auf!

Download der 70-seitigen Vollversion exklusiv für VDMA-Mitglieder (s.u.).

Auf Anfrage können Mitglieder gerne ein gedrucktes Exemplar erhalten.
Bitte kurze eMail an Sabine Egerer.

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