KMUs treffen Startups

Am Donnerstag, 27. Juli 2017, fand die Startup-Initiative des VDMA Bayern zusammen mit der UnternehmterTUM in Garching bei München statt. Dort trafen sich mittelständische Unternehmen und Startups um über evtl. Kooperationen und Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit zu sprechen.

Insgesamt waren elf StartUps mit unterschiedlichsten Geschäftsmodellen vor Ort, die sich den ca. 30 Teilnehmer aus der Industrie präsentierten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten beiden Seiten die Gelegenheit sich über mögliche Projekte auszutauschen.

Präsentationen zur Thematik „Zusammenarbeit mit StartUps“ der UnternehmerTUM rundeten die Veranstaltung ab. Hier ein kurzer Einblick in die Kernaussagen: 

Bei Produkten und Dienstleistungen haben Menschen sehr hohe Erwartungen in Bezug auf die Vernetzung. Um das zu erreichen muss die komplette Wertschöpfungskette vernetzt sein. Das produzierende Gewerbe muss sich der Herausforderung der „digitalen Innovation“ stellen, um auch noch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Es gibt vier Anforderungen an digitale Innovation (Bild 1):

  • Völlig neue Geschäftsmodelle
    (Wie verdiene ich Geld mit Daten?)
  • Schnellere Produktlebenszyklen
  • Komplexität der zu beherrschenden Technologien
    (Partner suchen, nicht versuchen alles selbst zu machen)
  • Neue Denkmuster
    (Mensch, Mitarbeiter)

Der Innovationsprozess ist in drei Teile aufgeteilt: Was? Wie? Und Warum? (Bild 2) In jeder Phase können Innovationen entweder von intern oder extern kommen, bzw. dort umgesetzt werden und sollten immer wieder hinterfragt und angepasst werden. So ist Innovation heute ein Zusammenspiel aus Innovations- und Unternehmensstrategie. Dieser Prozess ist sehr individuell und sieht bei jedem Unternehmen anders aus, es gibt also keinen „Blueprint“.

In diesem Innovations-Prozess ist eines besonders wichtig: Den Zugang zum Problem zu finden, allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder „fertig“.

Wie kann eine Zusammenarbeit zwischen einem KMU und einem StartUp aussehen? Die Matrix (Bild 3) zeigt verschiedenen Möglichkeiten und Kooperations-Formen auf.