2. Future Business Summit - Ergebnisse

Claus Borgenheimer

Auf dem zweiten VDMA Future Business Summit in Darmstadt drehte sich alles um Material- und Werkstoffinnovationen, die für den Maschinenbau 2030 wichtig werden. Vorträge und Bilder zum Download    :: Für Mitglieder

Auf dem 2. VDMA Future Business Summit am 05.05.2017 in Darmstadt diskutierten rund 80 Teilnehmer Schwerpunkte, Anforderungen und Erfahrungen rund um Zukunftswerkstoffe, d.h. Material- und Werkstoffinnovationen, die für den Maschinenbau 2030 wichtig werden.

VDMA Future Business hat in der Szenario-Studie "Zukunftswerkstoffe 2030" gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und Experten aus Forschung und Industrie diejenigen Materialien und Werkstoffe herausgefiltert, die ein hohes Markt- und Veränderungspotenzial für den Maschinen- und Anlagenbau aufweisen. Mögliche Umbrüche der Rahmenbedingungen bei Umwelt, Gesundheit und Klima wurden genauso unter die Lupe genommen wie technologische Entwicklungen, beispielsweise für Additive Manufacturing und Leichtbau. 

Das Ergebnis waren vier Szenarien, von 'Nachhaltigkeit' und 'Plastic fantastic' bis 'Metall-Macht' und 'Material-Fortschritt lahmt'. Daraus wurden Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Politik, Forschung und den VDMA selbst abgeleitet. Die Studie wurde erstmals auf dem Summit dem Publikum vorgestellt.

Darüberhinaus gab es impulsgebende Vorträge und Diskussionen:

  • Unsere Gastgeber Prof. Welz und Prof. Wehrspohn zeigten, wie erfolgreiche Werkstfoffstrategien für den Maschinenbau aussehen und wie sie digital werden - Industrie 4.0 für Materialien, sozusagen.
  • Prof. Emmelmann, Visionär aus dem Bereich Additive Manufacturing der TUHH, berichtete über die neuen Möglichkeiten der Technologie, vom Light Engineering bis zu Bionic Production.
  • Dr. Johannes Staeves, Vorentwicklung Leichtbau Karosserie bei BMW, illustrierte Zukunftswerkstoffe für den Autobau und nannte Anforderungen, auf die sich der Maschinenbau neu einstellen muss.
  • Maik Jähne, Mitgründer der FabLabs Dresden und Chemnitz, erklärte, wie „Produktionsmittel für alle“ und „Open Source Hardware“ unser bisheriges Verständnis von Produktion umkrempeln können.

Bei geführten Rundgägen konnten anhand von Praxisbeispielen und Forschungsarbeiten unseres Gastgebers Fraunhofer-Verbund Materials und Fraunhofer LBF Zukunfswerkstoffe "live" erlebt werden.

Best practice Beispiele aus dem Maschinen- und Anlagenbau zum Thema, präsentiert von Marc Kirchhoff (Head of Industry and Key Account Management Automotive, Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH), Franz Bosbach (Technologievorschau, KSB AG) sowie Dr. Lars Fredriksson (Vice President Business, Simulation Driven Innovation, Altair Engineering GmbH) rundeten den Tag ab.

Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir in einer Pressemitteilung zusammengestellt. Weitere Eindrücke und O-Töne können Sie in der Juli-Ausgabe der VDMA-Nachrichten bzw. in Englisch bei VDMAimpulse lesen.

Die Vorträge finden Mitglieder im Downloadbereich unterhalb der Bildergalerie.

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